Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

CB-K17/1745 Update 14

Risikostufe 4

Titel:Oracle Java SE, JRockit, Java Management Console, OpenJDK, IBM Java SDK: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u.a. die komplette Kompromittierung des SystemsDatum:07.12.2017Software:IBM Java SDK < 6.0.16.55 Technology, IBM Java SDK < 6.1.8.55 Technology, IBM Java SDK < 7.0.10.15 Technology, IBM Java SDK < 7.1.4.15 Technology, IBM Java SDK < 8.0.5.5 Technology, Java Advanced Management Console < 2.8, Oracle Java SE < 6u171, Oracle Java SE < 7u161, Oracle Java SE < 8u151, Oracle Java SE < 9.0.1, Oracle Java SE Embedded < 8u151, Oracle JRockit R28.3.15, OpenJDK 1.7.0, OpenJDK 1.8.0, OpenJDK < 9.0.1Plattform:SUSE OpenStack Cloud 6, Apple Mac OS X, macOS Sierra, Canonical Ubuntu Linux 14.04 LTS, Canonical Ubuntu Linux 16.04 LTS, Canonical Ubuntu Linux 17.04, Canonical Ubuntu Linux 17.10, Debian Linux 8.9 Jessie, Debian Linux 9.2 Stretch, GNU/Linux, HP-UX, IBM AIX, Microsoft Windows , openSUSE Leap 42.2, openSUSE Leap 42.3, SUSE Linux Enterprise Desktop 12 SP2, SUSE Linux Enterprise Desktop 12 SP3, SUSE Linux Enterprise Server 12 SP1 LTSS, SUSE Linux Enterprise Server for SAP 12 SP1, SUSE Linux Enterprise Server 12 SP2, SUSE Linux Enterprise Server 12 SP2 for Raspberry Pi, SUSE Linux Enterprise Server 12 SP3, Oracle Linux 6, Oracle Linux 7, Oracle Solaris, Red Hat Enterprise Linux for Scientific Computing 6, Red Hat Enterprise Linux for Scientific Computing 7, Red Hat Enterprise Linux 7.4 EUS Compute Node, Red Hat Enterprise Linux Desktop 6, Red Hat Enterprise Linux Desktop 7, Red Hat Enterprise Linux Server 6, Red Hat Enterprise Linux Server 7, Red Hat Enterprise Linux Server for ARM 7, Red Hat Enterprise Linux Server 4 Year Extended Update Support 7.4, Red Hat Enterprise Linux Server 7.4 AUS, Red Hat Enterprise Linux Server 7.4 EUS, Red Hat Enterprise Linux Server 7.4 TUS, Red Hat Enterprise Linux Workstation 6, Red Hat Enterprise Linux Workstation 7, Red Hat Fedora 25, Red Hat Fedora 26, Red Hat Fedora 27Auswirkung:Ausführen beliebigen ProgrammcodesRemoteangriff:JaRisiko:hochCVE Liste:CVE-2016-10165, CVE-2016-9840, CVE-2016-9841, CVE-2016-9842, CVE-2016-9843, CVE-2017-10274, CVE-2017-10281, CVE-2017-10285, CVE-2017-10293, CVE-2017-10295, CVE-2017-10309, CVE-2017-10341, CVE-2017-10342, CVE-2017-10345, CVE-2017-10346, CVE-2017-10347, CVE-2017-10348, CVE-2017-10349, CVE-2017-10350, CVE-2017-10355, CVE-2017-10356, CVE-2017-10357, CVE-2017-10380, CVE-2017-10386, CVE-2017-10388Bezug: Download von Java Updates

Beschreibung

Das IBM Java SDK wird von IBM für die eigenen Betriebssysteme ( AIX, i5/OS, z/OS ) sowie für u.a. Linux angeboten und gepflegt. Die Java Version basiert auf Oracle Java.

Die Advanced Management Console dient Administratoren zur unternehmensweiten Kontrolle und Verwaltung von installierten Java-Versionen und zugehörigen Sicherheitsupdates.

Die Java Platform Standard Edition (Java SE) ist eine plattformübergreifende Umgebung für Anwendungen, die auf vielen Geräten laufen sollen.

Oracle Java SE Embedded ist eine Version von Oracle, die speziell auf den Einsatz in Embedded-Systemen ausgelegt ist.

Die Oracle JRockit JVM (Java Virtual Machine) ist eine Java virtuelle Maschine, die Teil der Oracle Middleware ist.

OpenJDK (Java Development Kit) als OpenSource-Variante zum Oracle JDK bietet Entwicklern neben der Java-Laufzeitumgebung (Runtime Environment, JRE) weitere Tools für Entwicklung, Debugging und Monitoring.

Mehrere Schwachstellen in unterschiedlichen Komponenten von Oracle Java SE, Java SE Embedded, JRockit und der Java Advanced Management Console ermöglichen einem entfernten, nicht authentisierten Angreifer die Kompromittierung der Software und, abhängig von den Rechten des aktiven Benutzers, möglicherweise auch die Kompromittierung des gesamten Systems. Eine dieser Schwachstellen besteht im Java SE Kerberos Client. Darüber hinaus sind verschiedene Denial-of-Service-Angriffe sowie das Ausspähen und die Manipulation durch die Software erreichbarer und weiterer kritischer Daten möglich. Eine der Schwachstellen erfordert zur Ausnutzung erweiterte Privilegien in der Java Advanced Management Console, eine weitere Schwachstelle erfordert lokalen Zugriff auf ein betroffenes System. Zusätzlich werden bereits bekannte Schwachstellen in LittleCMS und zlib behoben. Oracle empfiehlt Benutzern von Java SE, die unveränderten Versionen des Java-Plugins und von Java Web Start aus dem aktuellen Java SE Development Kit (JDK) oder Java SE Runtime Environment (JRE) zu verwenden. Es steht eine aktuelle Version von Java SE 9 (Version 9.0.1), Java SE 8 und Java SE Embedded 8 (Version 8u151) zum Download zur Verfügung. Oracle weist darauf hin, dass Oracle JDK 8 das letzte dedizierte Oracle Java SE Embedded Produkt ist und veröffentlicht dazu einen Blogeintrag (Referenz anbei). Aktuelle Versionen von Java SE 6 nach April 2013, Java SE 7 nach April 2015 und JRockit sind nur noch auf Anfrage verfügbar. Die Java Advanced Management Console wird auf Version 2.8 aktualisiert, um die jeweiligen Schwachstellen zu beheben.

Quellen:

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