Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Standardisierte Vorgehensweise

Mindeststandards werden anhand einer standardisierten Vorgehensweise (LifeCycle) erarbeitet. Diese besteht aus drei Hauptphasen, in denen insbesondere auf eine breite und aktive Einbindung der Adressaten gesetzt wird.

In der ersten Phase (α) findet die Ideenfindung statt. Hier werden geeignete Themen identifiziert und mit den fachlich zuständigen Referaten im BSI abgesprochen. Die Phase endet mit einem ersten BSI-internen Grobentwurf und der Unterrichtung der Abteilungs- und Fachbereichsleitung.

In der zweiten Phase (β) wird dieser Grobentwurf konkretisiert und in die Fachreferate gegeben. Die Rückmeldungen fließen in den BSI-Entwurf ein, der dann zur Konsultation an die Ressorts gegeben wird. Auf Basis der Rückmeldungen aus der Ressortkonsultation wird ein dritter Entwurf erstellt und wiederum in die Abstimmung mit den beteiligten Fachreferaten gegeben.

Die dritte Phase (RC/ Release) leitet den Veröffentlichungsprozess ein. Nach Konsultation und Auswertung aller Rückmeldungen erfolgt die offizielle Hausmitzeichnung mit dem Ziel den Mindeststandard zu veröffentlichen.

Alle Mindeststandards werden turnusmäßig hinsichtlich technischer Entwicklungen und Aktualität überprüft (Delta/ RfC). Durch regelmäßige Aktualisierungen unterliegen Mindeststandards daher einem aktiven, fortdauernden Prozess, in dem Rückmeldungen und Kritik ausdrücklich erwünscht sind.

Abbildung der Phasen des Life-Cycle bei der Entwicklung von Mindeststandards Mindeststandard Life-Cycle

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Mindeststandards? Dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

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