Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Forschungskoordinierung

Vom zuverlässigen Funktionieren der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie dem Vertrauen in die Sicherheit der IKT-Systeme hängen inzwischen weite Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens ab. Hinzu kommt, dass sich das Innovationspotenzial im Umfeld der Informations- und Kommunikationstechnik zunehmend vergrößert. Damit geht auch eine steigende Gefährdung durch IT-Sicherheitsrisiken einher, weshalb neben der eigentlichen Technologieforschung die IT-Sicherheitsforschung immer mehr an Bedeutung gewinnt, um der wachsenden Bedrohungslage zukünftig präventiv und nachhaltig zu begegnen.

IT-Sicherheitsforschung ist ein wichtiger Baustein, um auf neuen Entwicklungen basierende innovative IT-Sicherheitsverfahren auszuarbeiten. Eine frühzeitige Einbindung der IT-Sicherheit als integraler Bestandteil in Technologieentwicklungen und Innovationen ermöglicht die Entwicklung nachhaltig marktfähiger Produkte. Dadurch trägt IT-Sicherheitsforschung dazu bei, das Sicherheitsniveau in Deutschland zu erhöhen, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und den Staat vor Angriffen präventiv und nachhaltig zu schützen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland in diesem Bereich zu stärken.

Das BSI beteiligt sich an der Entwicklung der nationalen und europäischen IT-Sicherheitsforschung. Hierunter fallen neben der Ausgestaltung nationaler und EU-weiter Forschungsprogramme auch Aktivitäten auf politischer Ebene, um eine nachhaltige IT-Sicherheitsforschung zu etablieren und weiter auszubauen. Das BSI begleitet fachlich die Kompetenzzentren für IT-Sicherheitsforschung sowie weitere IT-Sicherheitsforschungseinrichtungen mit herausgehobener Bedeutung. Als assoziierter Partner berät das BSI ausgewählte Forschungsprojekte mit IT-Sicherheitsbezug. Ebenfalls bietet das BSI Studentinnen und Studenten von Fachhochschulen und Hochschulen die Möglichkeit der Betreuung von Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten.