Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

M 6.163 Wiederherstellung von eingebetteten Systemen

Verantwortlich für Initiierung: Leiter IT

Verantwortlich für Umsetzung: Beschaffer, Administrator, Planer, Entwickler

Wenn eine neue Version der Software auf ein eingebettetes System geladen wird, muss es möglich sein, das System vollständig auf den Zustand vor dem Beginn der Änderung zurückzuführen. Falls dies nicht durch systemeigene Mechanismen möglich ist, muss vorher sichergestellt sein, dass die bisherige funktionsfähige Softwareversion zur Verfügung steht und bei missglücktem Update manuell wieder eingespielt werden kann. Bei erhöhten Anforderungen an die Verfügbarkeit sollte es jederzeit möglich sein, die letzte funktionierende Konfiguration und den Auslieferungszustand wieder herzustellen. Dazu ist vor jeder Änderung der vollständige Konfigurationszustand zu speichern. Es ist auch zu erwägen, mit der letzten funktionierenden Konfiguration fertig konfigurierte Rückfallsysteme vorzuhalten. Diese könnten im Fehlerfall die veränderten, mit der neuen Version nicht mehr korrekt arbeitenden Systeme, schnell ersetzen.

Prüffragen:

  • Besitzt das System eine Rollback-Fähigkeit?

  • Kann die letzte funktionierende Konfiguration wieder hergestellt werden?

  • Kann der Auslieferungszustand wieder hergestellt werden?

Stand: 15. EL Stand 2016