Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

M 4.36 Sperren bestimmter Faxempfänger-Rufnummern

Verantwortlich für Initiierung: IT-Sicherheitsbeauftragter, Vorgesetzte

Verantwortlich für Umsetzung: Fax-Verantwortlicher, Fax-Poststelle

Besteht die Notwendigkeit, das zufällige oder absichtliche Versenden von Informationen oder Unterlagen per Fax an eine nicht gewünschte Empfängerrufnummer zu verhindern, so bietet die heutige Technik dazu mindestens drei Lösungen:

Bei einigen Faxgeräten bzw. Faxservern ist es möglich, die Versendung von Faxen an bestimmte Faxempfänger-Rufnummern zu unterbinden (positiver Ausschluss) oder alternativ alle Empfängerrufnummern außer einigen ausgewählten Rufnummern zu sperren (negativer Ausschluss).

Die gleiche Art der Berechtigungsvergabe kann auch in modernen TK-Anlagen erreicht werden, vorausgesetzt, das Faxgerät ist über eine solche Anlage ans Telefonnetz angeschlossen.

Wenn ein Faxgerät oder die TK-Anlage eine solche Möglichkeit nicht bietet, so kann zum Beispiel vom Betreiber des öffentlichen Netzes eine Zusatzeinrichtung gemietet werden, die den Verbindungsaufbau zu bestimmten Rufnummern (positiver und negativer Ausschluss) verhindert.

Prüffragen:

  • Falls bestimmte Faxadressaten ausgeschlossen werden sollen: Werden am Faxgerät, Faxserver, an der TK -Anlage oder durch den Netzbetreiber bestimmte Faxempfänger-Rufnummern unterbunden bzw. nur bestimmte Rufnummern zugelassen?

Stand: Stand 2005

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