Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

M 2.308 Auszug aus Gebäuden

Verantwortlich für Initiierung: Behörden-/Unternehmensleitung, Leiter Innerer Dienst

Verantwortlich für Umsetzung: Innerer Dienst, Mitarbeiter

Wenn ein Gebäude ganz oder teilweise wegen Auszug geräumt wird, sind folgende Dinge zu beachten:

  • Im Vorfeld des Auszugs ist ein Bestandsverzeichnis aller für die Informationssicherheit relevanten Dinge (Hardware, Software, Datenträger, Ordner, Schriftstücke etc. ) zu erstellen.
  • Jeder Beschäftigte ist schriftlich darüber zu informieren, für welche Dinge er zuständig ist. Dadurch wird vermieden, dass sich ein Mitarbeiter sehr wohl um seine eigenen Dinge kümmert, Dinge für die vermeintlich jemand anderer zuständig ist, hingegen liegen bleiben.
  • Nicht mehr benötigte Alt-Geräte, Datenträger etc. sind vor dem Auszug entsprechen der Maßnahme M 2.13 Ordnungsgemäße Entsorgung von schützenswerten Betriebsmitteln Betriebsmitteln zu entsorgen. Keinesfalls dürfen alte Betriebsmittel einfach zurückgelassen werden, auch wenn der Vermieter, Nachmieter oder Käufer deren weitere Verwendung wünscht oder eine Entsorgung zusagt.
  • Nach absolviertem Auszug sind alle Räume daraufhin zu überprüfen, ob auch tatsächlich keine sicherheitskritischen Dinge zurückgelassen wurden. Besonders in entlegenen Abstellbereichen wie Keller und Dachböden werden häufig Dinge vergessen.
    Alle Gegenstände der dienstlichen Nutzung sind konsequent einzusammeln, zu entfernen und gegebenenfalls nachträglich einer sicheren Entsorgung zuzuführen.

Die Empfehlungen aus M 2.177 Sicherheit bei Umzügen sollten berücksichtigt werden.

Prüffragen:

  • Werden für den Auszug Bestandsverzeichnisse erstellt und verteilt?

  • Wird das Gebäude nach erfolgtem Auszug nach zurückgelassenen Dingen durchsucht?

Stand: 13. EL Stand 2013