Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

M 2.21 Rauchverbot

Verantwortlich für Initiierung: Leiter Haustechnik

Verantwortlich für Umsetzung: Mitarbeiter

In den meisten Räumlichkeiten von Unternehmen und Behörden ist Rauchen generell verboten, meistens sogar aufgrund gesetzlicher Vorgaben. So verpflichtet in Deutschland die Arbeitsstättenverordnung die meisten Institutionen, den Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Auch in Gebäuden, in denen kein umfassendes Rauchverbot herrscht, muss sichergestellt werden, dass in Räumen mit IT oder Datenträgern (Serverraum, Datenträgerarchiv, aber auch Belegarchiv), in denen Brände oder Verschmutzungen zu hohen Schäden führen können, ein Rauchverbot erlassen wurde. Dieses Rauchverbot dient gleicherweise dem vorbeugenden Brandschutz wie der Betriebssicherheit von IT mit mechanischen Funktionseinheiten.

Dabei muss sichergestellt werden, dass nicht als Folge eines Rauchverbots im Gebäude der Zutrittsschutz geschwächt wird. Es ist häufig zu beobachten, dass Außentüren in schwer einsehbaren Bereichen ständig offen stehen, weil der Nahbereich der Tür die Raucherzone bildet und die Tür aus Bequemlichkeit während der Arbeitszeiten nie geschlossen wird.

Prüffragen:

  • Wird das Rauchverbot in schutzbedürftigen Räumen eingehalten?

  • Bleibt der Zutrittsschutz bei Einrichtung oder Duldung von Raucherzonen erhalten?

Stand: 13. EL Stand 2013