Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

G 3.123 Unerlaubte private Nutzung des dienstlichen Mobiltelefons, Smartphones, Tablets oder PDAs

Wird ein dienstliches Mobiltelefon, Smartphone, Tablet oder ein PDA unerlaubt privat benutzt, kann dies zu folgenden Problemen führen. Beispiele sind:

  • Durch private Anrufe oder Nutzung von Datendiensten entstehen Kosten für die Institution.
  • Nutzt der Anwender eine grafisch aufwendige Applikation ( z. B. ein Spiel), entleert sich der Akku schneller. Dadurch kann das Gerät für die nachfolgende dienstliche Nutzung gegebenenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen.
  • Verbietet die Institution die private Nutzung von Mobiltelefonen, Smartphones, Tablets und PDA s nicht explizit bzw. kontrolliert ein solches Verbot nicht wirksam, kann dies z. B. datenschutzrechtliche Folgen haben, was das Informationssicherheitsmanagementsystem der Institution behindern kann.
  • Werden auf dem Gerät auch private personenbezogene Daten gespeichert, erhöht sich dadurch die Gefahr, dass die Institution Datenschutzgesetze verletzt, beispielsweise wenn die Daten vom Telefon automatisiert durch die Institution gesichert werden.
  • Wird auf einem dienstlichen Mobiltelefon, Smartphone, Tablets oder PDA eine private und nicht von der Institution freigegebene Anwendung installiert und betrieben, kann dadurch Schadsoftware auf das Gerät gelangen, Daten, wie z. B. das dienstliche Telefonbuch, können an unbefugte Stellen abfließen oder die Integrität der Daten auf dem Gerät kann durch Fehler in der Anwendung beeinträchtigt werden.

Stand: 14. EL Stand 2014

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