Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

VoIPSEC

Studie zur Sicherheit von Voice over Internet Protocol

VoIP ist eine Technik, die in den letzten Jahren zu einer ernsthafte Alternative zur klassischen Telefonie gereift ist. Durch Synergieeffekte können mittel- bis langfristig, Kosten eingespart werden.

Gleichzeitig ist klar, dass die Einführung von VoIP auch Herausforderungen mit sich bringt und Fragen aufwirft. Im Vergleich zu traditionellen TK-Anlagen, ist der ungesicherte Einsatz von VoIP mit deutlich größeren Risiken verbunden. Denn die VoIP-Systeme erben die Sicherheitsrisiken der IP-Welt und behalten gleichzeitig die meisten aus der TK-Welt.

Geeignete Sicherheitsmaßnahmen sind heute technisch und organisatorisch realisierbar. Bei der Auswahl eines Systems sollten die realisierten Sicherheitsmaßnahmen daher im Fokus stehen und nicht nur reine Funktionalitätsgesichtspunkte in die Entscheidung einbezogen werden. Die vorliegende Studie dient als Hilfestellung, um VoIP-Systeme in eine adäquat sichere Umgebung überführen zu können.

Die für einen verlässlichen Betrieb von VoIP-Systemen notwendigen Sicherheitsmaßnahmen sind jedoch mit einem substanziellen technischen und finanziellen Aufwand verbunden, der die angestrebten Kosteneinsparungen möglicherweise vermindert. Die Kosten für die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen müssen daher bereits frühzeitig in die Planungen mit einbezogen werden.

Am Ende sollte die Entscheidung für oder gegen den Einsatz von VoIP-Systemen immer zugunsten der IT-Sicherheit ausfallen. Denn was am Ende zählt ist die Sicherheit – ohne Ausnahme.

Zielgruppe dieser Studie sind in erster Linie IT-Verantwortliche, Systemadministratoren und IT-Sicherheitsbeauftragte. Darüber hinaus richtet sich die Studie an alle, die sich eingehender mit dem sicheren Einsatz von VoIP-Systemen beschäftigen möchten.

Download der Studie VoIPSEC

Die Studie ist in gedruckter Form beim Bundesanzeiger Verlag unter der ISBN 3-89817-539-1 erhältlich.