Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

BioP II

Untersuchung der Leistungsfähigkeit von biometrischen Verifikationssystemen

Das Projekt BioP II wurde unter der Gesamtprojektleitung des BSI gemeinsam mit dem BKA in enger Kooperation mit den beiden Unternehmen Fraport AG und Deutsche Lufthansa AG von Anfang bis Herbst 2004 durchgeführt und durch die Firma secunet Security Networks AG als Auftragnehmer realisiert.

Die Untersuchung biometrischer Verifikationsverfahren im Rahmen der Studie BioP II diente dazu, die Leistungsfähigkeit von zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf dem Markt verfügbaren Systemen zur Gesichts-, Fingerabdruck- und Iriserkennung bezüglich verschiedener Aspekte zu analysieren und aus diesen Erkenntnissen Aussagen für eine erfolgreiche Verwendung im Zusammenhang mit Personaldokumenten zu entwickeln. Die Ergebnisse von BioP II sollten zudem Hilfestellung für die Art und Weise der Einführung der neuen ePässe geben

Das Projekt BioP II beinhaltete eine aufgrund wissenschaftlicher Kriterien angelegte Praxiserprobung der drei genannten biometrischen Verfahren in einem vergleichenden Systemtest. Insbesondere im Hinblick auf die internationale Interoperabilität wurde analysiert, inwieweit der Einsatz ICAO- und ISO-konformer Bilder der biometrischen Merkmale als Vergleichsmuster (Referenzbasis) für die biometrische Verifikation praktikabel ist. Begleitend zum praktischen Systemtest wurden Benutzbarkeits- und Akzeptanzuntersuchungen durchgeführt.

Inhalt des Projekts BioP II war die Untersuchung der in diesem Zusammenhang auftretenden Fragestellungen zur Machbarkeit und technischen Realisierung:

  • Welche Erkennungsleistung bieten die Verfahren Gesichts-, Fingerabdruck- und Iriserkennung?
  • Können die Verfahren mit Bilddateien gemäß ICAO als Referenz statt mit einer proprietären herstellerspezifischen Kodierung des Merkmals (Template) zufrieden stellende Ergebnisse erzielen?
  • Welche Praxistauglichkeit bieten die drei Verfahren für eine große Testgruppe? Wie ist es um Benutzbarkeit und Akzeptanz bestellt?
  • Welches der getesteten Verfahren eignet sich unter welchen Bedingungen am ehesten für die geplante Verwendung in Personaldokumenten?

Bei der Bearbeitung dieser Fragestellungen wurden die internationalen Rahmenbedingungen – insbesondere die Richtlinien der ICAO und der ISO für die Aufnahme und Bereitstellung biometrischer Daten in Personaldokumenten – in der jeweils aktuellen Fassung berücksichtigt.

BioP II - Untersuchung der Leistungsfähigkeit von biometrischen Verifikationssystemen (PDF, 3MB, Datei ist nicht barrierefrei)

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