Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

BSI-Studie: BioFace

Biometrische Identifikationssysteme sind seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA wieder in den Mittelpunkt des Interesses der Sicherheitsbehörden gelangt. Im Zusammenhang mit dem Paket der Anti-Terror-maßnahmen des Bundesministeriums des Innern wird erwogen, biometrische Identifikation zur Authentisierung von Zuwanderern und Visa-Antragstellern einzusetzen (Zuwanderungsgesetz, Terrorismusbekämpfungsgesetz). Unter der Authentisierung wird dabei die eindeutige Verknüpfung einer Person mit ihrer Identität verstanden unabhängig davon, wo diese Identität gespeichert ist – auf einem vorgelegten nachweisbar authentischen Dokument oder in einer gegebenenfalls zentralen Datenbank. Der Nachweis der Verknüpfung kann durch auszeichnende physiologische oder verhaltenstypische Charakteristika der Person – ein biometrisches Merkmal – erfolgen, das erfasst und kontrolliert wird. Die dabei zu erfassenden Eigenschaften können statischer Natur sein, wie zum Beispiel Fingerabdrücke, Handgeometrie, etc. oderauch ein dynamisches Attribut beschreiben wie zum Beispiel die Stimme.

In den Teilprojekten BioFace I und BioFace II wurde eine vergleichende Untersuchung der Erkennungsleistung von Gesichtserkennungssystemen durchgeführt. Die Untersuchungen liefen dabei einmal auf der Ebene reiner Algorithmentests (Labortests) im Bereich der Verifikation (1:1-Vergleich) und der Identifikation (1:n-Vergleich) und zum anderen auf der Ebene eines Tests unter realistischen Einsatzbedingungen im Bereich der Identifikation (Praxistest/Systemtest) ab. Die vorrangige Zielsetzung dabei war, die Leistungsfähigkeit der Systeme bei großen Datenbeständen und den Einfluss von Störfaktoren zu analysieren. Der hier vorliegende Bericht dokumentiert die Rahmenbedingungen, das verwendete Datenmaterial sowie Vorgehensweise und Ergebnisse der Untersuchungen selbst.

Download: Studie BioFace (PDF, 6MB, Datei ist nicht barrierefrei)

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