Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Cyber-Sicherheit "Made in Germany" – das BSI auf der "security essen"

Ort Bonn
Datum 24.09.2018

Digitale Informationen müssen nicht nur vor Angriffen über das Internet geschützt werden, sondern auch vor unerwünschten physischen Zugriffen, etwa auf Festplatten oder Server. Materielle Sicherungstechnik ist daher traditionell ein wichtiger Bestandteil ganzheitlicher Cyber-Sicherheitskonzepte. Gleichzeitig erfasst die Digitalisierung immer mehr Bereiche der Sicherungstechnik. Zutrittskontrollanlagen und Alarmübertragungsgeräte sind heute IT-Systeme, die es zu schützen gilt. Auch gibt es einen Trend zur Vernetzung unterschiedlicher Sicherheitskomponenten wie Einbruch- und Brandmeldeanlagen oder Videotechnik sowie deren zunehmende Anbindung an das Internet. Durch die zunehmende Digitalisierung wachsen die Bereiche der materiellen und der IT-Sicherheit noch weiter zusammen. Daher zeigt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vom 25. bis 28. September auf der Messe "security" in Essen (Halle 8, Stand B40) seine aktuellen Projekte und Angebote im Bereich der materiellen Sicherheit. Darüber hinaus zeigt die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde mit dem modernisierten IT-Grundschutz, seinen Beratungsangeboten für Behörden und Unternehmen sowie der Allianz für Cyber-Sicherheit Lösungsansätze auf, die Herausforderungen der Digitalisierung sicher zu bewältigen.

"Früher haben wir im Bereich der Sicherungstechnik das Augenmerk hauptsächlich auf Gefährdungen durch Feuer oder Einbrüche gelegt. Heute setzen wir zunehmend "smarte" und vernetzte Systeme ein, um Betrieb, Haus und Hof zu schützen. Das schafft mehr Komfort, aber auch mehr Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle und Hacker. Daher ist es unser Anspruch als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde, gemeinsam mit der Wirtschaft auch in diesem sensiblen Bereich entsprechende Absicherungsmaßnahmen und Sicherheitsstandards zu entwickeln, damit 'Made in Germany' auch bei der Cyber-Sicherheit ein Markenzeichen bleibt", erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

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