Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Sichere Digitalisierung der Energiewende

Das BSI auf der "E-World 2018" in Essen

Ort Bonn
Datum 22.01.2018

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist mit einem Ausstellungsstand auf der Messe "E-world energy & water" vertreten, die vom 6. bis 8. Februar 2018 in Essen stattfindet. Am Messestand in Halle 7/Stand 7-114 haben Besucher die Gelegenheit, sich über die Leistungen und Lösungen des BSI für mehr Cyber-Sicherheit in der Digitalisierung der Energiewende zu informieren. So geben die Experten des BSI unter anderem Auskunft zum Thema intelligente und sichere Vernetzung im Bereich der Energieversorgung, über die Sicherheits- und Interoperabilitätsvorgaben (Schutzprofile, Technische Richtlinie TR-03109) für das Smart Meter Gateway, die Smart Metering PKI, die Zertifizierung nach Common Criteria sowie Informationssicherheit bei Administration und Betrieb intelligenter Messsysteme.

Das BSI als Arbeitgeber

Darüber hinaus informiert das BSI im Rahmen der E-World auch über Job-Möglichkeiten in der nationalen Cyber-Sicherheitsbehörde. In ungezwungener Atmosphäre können interessierte Bewerber am Donnerstag, 8. Februar, das BSI als Arbeitgeber kennenlernen. Vertreter des Personalreferats beantworten Fragen zum Einstellungsprozess, zum BSI als Arbeitgeber und zu gesuchten Bewerberprofilen. Auch die Fachexperten des BSI stehen nach Möglichkeit für Fragen zu den Aufgaben des BSI im Bereich Cyber-Sicherheit für die Digitalisierung der Energiewende zur Verfügung.
Zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächs mit dem BSI vor Ort können Fachbesucher oder interessierte Bewerber ab sofort eine Anfrage mit Terminvorschlag und Gesprächsthema per E-Mail an die Adresse smartmeter@bsi.bund.de senden.

Weitere Informationen zum Thema Smart Metering sind über die BSI-Webseite abrufbar.

Hintergrundinformation zu intelligenten Messsystemen

Zukünftige Energieversorgungssysteme erfordern verbindliche und einheitliche Sicherheits- und Interoperabilitätsanforderungen für die Herstellung und den Betrieb von intelligenten Messsystemen.

Intelligente Messsysteme sind wichtige Bausteine im intelligenten Netz und benötigen "Security & Privacy by Design". Das Smart Meter Gateway ermöglicht als zentrale Kommunikationsplattform des intelligenten Messsystems die sichere Umsetzung vielfältigster Anwendungsfälle und wird zum Treiber für Innovationen der Digitalisierung. In Zusammenhang mit den technischen Standards des BSI schafft das "Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende" (GDEW), welches zum 2. September 2016 in Kraft getreten ist, verbindliche Rahmenbedingungen für den sicheren und datenschutzkonformen Einsatz von intelligenten Messsystemen in verschiedenen Einsatzbereichen.

Gegenstand des neuen Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) in Artikel 1 ist unter anderem die Festlegung hoher technischer Standards für intelligente Messsysteme in Form von Schutzprofilen (Protection Profiles, PP) und Technischen Richtlinien (TR) des BSI zur Gewährleistung von Datenschutz, Datensicherheit und Interoperabilität. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entwickelt das BSI daher Anforderungen an vertrauenswürdige Produktkomponenten (Smart Meter Gateway mit integriertem Sicherheitsmodul), deren sicheren Betrieb (Administration) und an die vertrauenswürdige Kommunikationsinfrastruktur (Smart Metering PKI). In die Entwicklung sind verschiedene Verbände aus den Bereichen Telekommunikation, Energie, Wohnungswirtschaft und Verbraucherschutz sowie die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, die Bundesnetzagentur und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt eingebunden.

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