Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

BSI teilt Einschätzung des NATO-Generalsekretärs zu Cyber-Angriffen

Ort Bonn
Datum 19.01.2017

Medienberichten zufolge hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Zusammenhang mit einer gestiegenen Zahl von Cyber-Angriffen auf Einrichtungen der NATO auch auf die zunehmende Gefährdung Kritischer Infrastrukturen durch Cyber-Angriffe hingewiesen.

Hierzu erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI:

"Ich teile die Einschätzung des NATO Generalsekretärs Jens Stoltenberg über die Zunahme von Cyber-Angriffen und die damit verbundenen Herausforderungen beim Schutz Kritischer Infrastrukturen. Diese haben wir auch in unserem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2016 dargestellt. Deutschland ist hier durch die Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung und das IT-Sicherheitsgesetz sowie durch Einrichtungen wie den UP KRITIS bereits sehr gut aufgestellt. Die Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes erfolgt durch die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde BSI in enger Zusammenarbeit mit den KRITIS-Betreibern. Auch im Rahmen der NATO erfüllt das BSI diese Aufgabe und ist seit 2011 als National Cyber Defence Authority (NCDA) gegenüber der NATO benannt. Durch kontinuierlichen und engen Austausch sowohl mit der NATO als auch mit den NCDAs der anderen NATO-Mitgliedsstaaten arbeiten wir gemeinsam daran, den zunehmenden Herausforderungen der Digitalisierung auch international zu begegnen und die Cyber-Sicherheit stetig zu verbessern."

Pressekontakt:

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