Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

BSI und Verein G4C schließen Kooperationsvertrag

Ort Bonn
Datum 22.01.2015

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Kooperationsvertrag mit dem German Competence Centre against Cyber Crime e.V. (G4C) geschlossen. Inhalt der Kooperation ist die gemeinsame Prävention gegen Cyber-Kriminalität. Gründungsmitglieder des Vereins G4C mit Sitz in Wiesbaden sind die drei Finanzinstitute Commerzbank, ING-DiBa und Hypovereinsbank. Seit der Gründung des Vereins 2013 besteht zudem eine Kooperation mit dem Bundeskriminalamt (BKA).

Die Kooperation zwischen dem Verein G4C und dem BSI institutionalisiert den bereits bestehenden Kontakt und den Informationsaustausch zwischen Unternehmen und BSI. Über den regelmäßigen Austausch hinaus sollen zukünftig Diskussionsforen etabliert werden, in denen die Kooperationspartner aktuelle Entwicklungen der Cyber-Kriminalität beleuchten und gemeinsam Präventionsmaßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit erarbeiten.

Der Informationsaustausch zu aktuellen Bedrohungsszenarien ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention gegen die zunehmenden Aktivitäten von Cyberkriminellen: "Cyber-Angriffe auf Unternehmen finden jeden Tag mit zunehmender Professionalität und Zielrichtung statt. Um angemessene Schutzmaßnahmen entwickeln zu können, dürfen diese Angriffe von den Betroffenen nicht verschwiegen werden, sondern müssen in einem vertrauensvollen Umfeld diskutiert werden", erklärt Andreas Könen, Vizepräsident des BSI. "Durch die Kooperation mit G4C wird ein solches Umfeld geschaffen. Kein Akteur kann die Risiken des Cyberraums allein bewältigen. Nur durch Kooperation und Vernetzung von Kompetenzen können wir uns effektiv gegen neue Bedrohungen wappnen, etwa gegen die missbräuchliche Nutzung digitaler Identitäten oder die Verbreitung von Schadsoftware".

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