Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

BSI führt branchenübergreifende IT-Krisenmanagementübung mit Betreibern Kritischer Infrastrukturen durch

Ort Bonn
Datum 02.10.2013

Am 1. Oktober 2013 fand unter Federführung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Eltville/Hessen eine IT-Krisenmanagementübung im Rahmen des UP KRITIS statt. An der Übung "Eltville 2013" waren neben dem BSI rund 20 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Kritischen Infrastrukturen beteiligt. Unter anderem nahmen Vertreter aus den KRITIS-Branchen Banken, Versicherungen, Informationstechnik und Telekommunikation sowie Transport und Verkehr teil.

Die Übung war als Planbesprechung angelegt und basierte auf einem fiktiven Szenario, bei dem eine Reihe von IT-Vorfällen zu schwerwiegenden Störungen von kritischen Geschäftsprozessen in den Unternehmen führten. Auslöser dieser Störungen waren gezielte Cyber-Angriffe auf die IT-Systeme der beteiligten Unternehmen. Ziel der Übung war es, das IT-Krisenmanagement der beteiligten Branchen im Zusammenwirken mit dem IT-Krisenmanagement des Bundes im Rahmen des UP KRITIS zu trainieren. Auf diese Weise wurden etablierte Prozesse geübt und gefestigt. Gleichzeitig wurde an einigen Stellen auch Optimierungspotenzial deutlich, welches in die weitere Planung des übergreifenden IT-Krisenmanagements einfließen wird. Insgesamt hat die Übung die vorhandene gute Qualität des IT-Krisenmanagements der Kritischen Infrastrukturen gezeigt und dazu beigetragen, die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und staatlichen Stellen im Rahmen des UP KRITIS weiter zu stärken.

Das BSI führt regelmäßig interne Übungen der Bundesverwaltung sowie gemeinsame Übungen mit externen Beteiligten durch. Ziel dieser Übungen ist es, die Mechanismen für den Informationsaustausch und die Kommunikationswege bei außergewöhnlichen IT-Sicherheitsvorfällen ebenso wie die Reaktionen und Handlungsweisen zum Wiederanlauf nach dem Krisenfall zu überprüfen. Auf dieser Basis können bestehende Strukturen verbessert und das nationale IT-Krisenmanagement weiter optimiert werden.

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