Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Unternehmer wünschen sich zentrale Anlaufstelle für IT-Sicherheit

Datum 09.10.2017

Drei Viertel der Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft sehen eine hohe Gefährdung von Unternehmen und Kritischen Infrastrukturen durch Cyber-Angriffe. Das ist das Ergebnis einer Trendstudie, die das Beratungsunternehmen Deloitte zusammen mit dem Allensbach-Institut veröffentlicht hat. Gleichzeitig sind über 60 Prozent der Befragten der Ansicht, dass es eine zentrale Stelle für Cyber-Sicherheit in Deutschland geben sollte, um dieser Gefährdungslage zu begegnen.

Dazu sagt Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): "Das BSI begrüßt die Schlussfolgerungen, die aus der Studie gezogen wurden. Deutschland muss seine Widerstandsfähigkeit gegen Cyber-Angriffe weiter erhöhen. Das BSI als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde bündelt den Sachverstand des Bundes in Fragen der Informationssicherheit in einem Kompetenzzentrum und nimmt daher bei dieser gemeinschaftlichen Aufgabe eine zentrale Rolle ein. Gleichzeitig treibt das BSI seinen kooperativen Ansatz durch intensive Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Verwaltung weiter voran. Die jüngst geschlossene Vereinbarung mit Rheinland-Pfalz ist dafür ein gelungenes Beispiel."

Neben dem Ausbau der Mobile Incident Response Teams (MIRTs) zur Stärkung der Abwehr von Cyber-Angriffen insbesondere auf die Kritischen Infrastrukturen dient auch der Aufbau regionaler Verbindungsbüros für Unternehmen und Verwaltungseinrichtungen diesem Vernetzungsgedanken. Bestehende Kooperationen wie etwa die Allianz für Cyber-Sicherheit mit rund 2.500 Teilnehmern oder der UP-KRITIS mit rund 500 Beteiligten zeigen, dass die Vernetzung mit einem zentralen Kompetenzzentrum ein Erfolgsmodell ist.

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