Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Vertiefung des gesellschaftlichen Dialogs

Datum 16.04.2018

Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft April 2018 Diskussionen zu gesellschaftlichen Fragen der sicheren Informationsgesellschaft Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Am 12. und 13. April 2018 kamen in Potsdam etwa 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zur nun bereits vierten "Denkwerkstatt Sichere Informationsgesellschaft" zusammen. Auf Basis des im Juni 2017 erarbeiteten Impulspapiers diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bereich der Informationstechnik Fragen der Haftung und Bedienbarkeit sowie der internationalen Zusammenarbeit und des gesellschaftlichen Umgangs mit Risiken. Sie erörterten zudem Themen wie digitale Bildung sowie Standards und Mindestanforderungen für sichere Informationstechnik. Am zweiten Tag fokussierte sich die Debatte auf die Voraussetzungen und Erwartungen hinsichtlich der Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs, der mit den Denkwerkstätten angestoßen wurde.

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs", das im Januar 2018 gestartet ist. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) möchte mit diesem Projekt an den Erfolg des Vorgängerprojektes "Digitale Gesellschaft: smart & sicher" (SuSi) anknüpfen. Gemeinsam mit einem breiten Spektrum an Akteuren soll der begonnene Dialog- und Partizipationsprozess erfolgreich vorangetrieben und vertieft werden. Aufbauend auf den Ergebnissen der vierten Denkwerkstatt finden daher im Juni 2018 weitere Multistakeholder-Workshops statt, in denen Ziele und Strategien der Institutionalisierung definiert werden.