Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

BSI im Dialog mit der Gesellschaft: Vertrauen und Verantwortung in der digitalen Gesellschaft

Datum 01.06.2017

Bonn/Berlin, 1. Juni 2017. Im Rahmen der Reihe "BSI im Dialog" hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeinsam mit der Initiative "Deutschland sicher im Netz" (DsiN) zu einem Arbeitsfrühstück in Berlin eingeladen. Unter dem Motto "Vertrauen und Verantwortung in der digitalen Gesellschaft" diskutierten Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung einhergehen. Insbesondere Themen wie Verantwortung, zielgruppengerechte Sensibilisierung und auch konkrete Lösungsangebote von BSI und DsiN standen dabei im Mittelpunkt der Diskussion.

Hierzu erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm: "Die Frage nach der Verteilung von Verantwortung in der Digitalisierung muss gestellt und gesellschaftlich diskutiert werden. Eine einzelne Gruppe – Verbraucher, Hersteller oder Politik – allein kann die Verantwortung nicht übernehmen. Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde treiben wir deshalb den Austausch mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen voran. Die Bundesregierung hat sich in der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland zum Ziel gesetzt, digitale Kompetenz bei Anwendern zu fördern und digitaler Sorglosigkeit entgegenzuwirken. Das BSI leistet hier einen entscheidenen Beitrag mit zielgruppenorientierter Aufklärungsarbeit und konkreten Lösungsangeboten, mit denen die Bürgerinnen und Bürger ihren zunehmend digitalen Lebensraum besser schützen können. Darüber hinaus arbeiten wir mit starken Kooperationspartnern wie DsiN zusammen, denn nur mit einem kooperativen Ansatz können wir die Widerstandsfähigkeit Deutschlands gegen Cyber-Gefahren erhöhen."

Aus der Verantwortung resultiert immer auch die Pflicht zu handeln. Hersteller sind aufgefordert, bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen neben Komfort und Preis auch die Sicherheit als gleichwertiges Feature von Anfang an mit einzuplanen. Die Anwender müssen in die Lage versetzt werden, Sicherheit erkennen zu können und als Mehrwert zu begreifen. Anwender wiederum sind angesichts einer angespannten Gefährdungslage gut beraten, wenn sie die zur Verfügung gestellten Sicherheitsmechanismen auch tatsächlich einsetzen. Bei vielen Verbrauchern gibt es jedoch eine Kluft zwischen vorhandenem Wissen und tatsächlichem Handeln für mehr IT-Sicherheit. Daher ist es wichtig, dass Sensibilisierungsmaßnahmen einen Bezug zur aktuellen Lebenswelt der Verbraucher haben, damit die Informationen unmittelbar mit einem Handlungsplan verbunden werden können.

Zur Bilderstrecke

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK