Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Entwicklung eines Simulationsmodells für einen Mikrocontroller zur Erstellung synthetischer Messdaten

Hintergrund:
Ein wichtiger Teilbereich von nicht-invasiven Chip-Angriffsmethoden sind Messungen der Leistungsaufnahme (Power Analysis, PA) und der elektromagnetischen Abstrahlung (Electromagnetic Analysis, EMA) des ICs. Zur Analyse der gemessenen Daten werden fortwährend neue Vorverarbeitungs- und Auswertungsmethoden entwickelt. Um diese Methoden auf ihre Effizienz untersuchen zu können, ist es wichtig, möglichst einfach beliebig rauschfreie Daten generieren zu können.

Ziele:
Es soll ein Simulationsmodell für die Leistungsaufnahme eines Mikrocontrollers entwickelt und implementiert werden. Um eine breite Anwendbarkeit des Modells zu gewährleisten, muss es auf verschiedene Ursachen für den auszunutzenden Effekt („Leakage“) angepasst werden können (z. B. Leakage auf Grund des Hamminggewichtes oder -distanz der verarbeiteten Daten), sowie die Möglichkeit zur Injektion von Störeinflüssen wie Jitter oder Rauschen bieten.

Art der Arbeit:
Diplomarbeit; Masterarbeit; Bachelorarbeit

Nützliche Vorkenntnisse:
Digitaltechnik, Elektronik, Python, C/ C++

Studienrichtung:
Informatik, Elektrotechnik, Physik

Ansprechpartner:
Sven Freud
Referat D 15 (Chip-Sicherheitsanalyse)

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