Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

BSI plant Neubau in Bonn

Das BSI plant den Bau einer neuen Dienstliegenschaft in Bonn. Das heute auf mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilte Bundesamt mit derzeit über 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll künftig auf dem Plangebiet Ludwig-Erhard-Allee/Johanna-Kinkel-Straße in unmittelbarer Nähe der Bonner Rheinauen in einem Neubau gebündelt werden. Der Standort soll den Raumbedarf einer wachsenden Behörde berücksichtigen und ist auf 950 Personen ausgelegt.

BSI stärkt Bonn als IT-Standort

Das BSI – am 1. Januar 1991 gegründet und von Beginn an in Bonn angesiedelt – gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Themas Cybersicherheit wird die Zahl der Mitarbeiter auch in Zukunft weiter ansteigen. Allein für 2017 hat das BSI 180 Stellen neu zu besetzen.

“Das BSI ist mit dem Standort Bonn seit seiner Gründung eng verbunden. Mit dem Bau der neuen Dienstliegenschaft stellen wir die Weichen, dass das Wachstum des BSI auch langfristig in Bonn realisiert werden kann“, sagt Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Planungsausschuss und Bezirksvertretung geben ihr Einverständnis

Nachdem der Nutzerbedarf für den Neubau ermittelt und die Massenstudien zum Bauvorhaben erstellt wurden, haben Ende November 2016 der Planungsausschuss der Stadt Bonn sowie die Bezirksvertretung Bad Godesberg ihr Einverständnis zur Aufstellung eines Bebauungsplanes gegeben.

Bauherrin des Projekts ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Mit der Vorbereitung des Bauvorhabens ist die Bauverwaltung NRW – Bauabteilung der Oberfinanzdirektion (OFD NRW) – zusammen mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Niederlassung Köln beauftragt. Unter Beachtung der städtebaulichen Rahmenbedingungen wird ein Wettbewerb ausgelobt werden, mit dem Ziel, den prämierten Entwurf als neue Adresse für das BSI zu entwickeln. Das Wettbewerbsergebnis wird dann auch Grundlage für das weitere Planverfahren werden.

Übersicht Plangebiet Neubau Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

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